2. Scientists for Future II - Initiative Weltrat

Auf dieser Sammelseite finden Sie untereinander die Interviews mit den Professoren Mertins, Panse und Paraskewopoulos

 

Prof. Dr. Manfred Mertins, Dipl. Ingenieur

im Interview

Einige Highlights zum Appetit-Machen auf das ausführliche Radio-Video finden Sie unter dem Video.

G (Die Gesprächspartner): Herr Professor Mertins, Sie wurden vorgeschlagen für den

RAT DER GESUNDHEITS-, LEBENSQUALITÄTS- & HEAL-THE-WORLD–WEISEN

mit Zielrichtung Bundesregierung, UNO, Unternehmen usw.

Wir haben Ihr Lebenswerk bisher so verstanden, dass Sie unsere Gesundheit, Lebensqualität und Sicherheit zu bewahren suchen durch wasserdichte Schutz-Systeme im Bereich von Atom-Reaktoren, aber auch im Bereich Wasser, Strom usw. Sie schützen uns also vor Fukushima und Tschernobyl. Haben wir das richtig verstanden?

 

PM (Prof. Mertins): Ja, das ist im Grunde richtig. Mein Grundsatz ist der gleiche wie in Ihrem RAT, den Unfall durch Prävention höchst unwahrscheinlich zu machen. Und das muss auf alle anderen Bereiche auch übertragen werden. Ihr Beispiel von Richard Dawkins Scheidung zeigt ja, wie alle unsere Systeme nur den Unfall behandeln und nicht auf die echte Vorsorge setzen, den Unfall präventiv unwahrscheinlich zu machen, egal ob der Unfall nun Krankheit oder Rechts-Streit heißt. Die Anreize müssen das Aufrecht-Erhalten des Normal-Betriebes belohnen.

 

G: Ja. Genauso, wie wir das Aufrecht-Erhalten des gesundheitlichen Normal-Betriebes fürstlich honorieren wollen, und etwas weniger das Reparieren von Schäden. Wir wollen der Bundesregierung empfehlen, das Haus-Arzt-Wesen genau parallel zum Haus-Anwalts-Wesen zu gestalten mit einer kleinen Rechts-Schutz-Versicherung für alle, wobei Haus-Anwalt und Haus-Arzt beide nur dann fürstlich verdienen, wenn sie teure Unfälle so unwahrscheinlich wie möglich machen.

 

PM: Die Gesellschaft ist leider noch so ausgerichtet, dass mit dem Unfall das Geld zu verdienen ist.

 

G: Und genau das bedeutet die ständige Gefahr, dass im Sinne von Prof. Dawkins jeder Irrtums-Memplex (memory-Gedächtnis, Verhalten- und Gefühle-steuernder Gedächtnis-Inhalt), der einen Unfall, Krankheit oder streitigen Prozess begünstigt, verrückterweise zu Ressourcen-Gewinnen, zu Gratifikationen führt, wodurch sich Irrtums-Meme als profitabel in der Welt massenhaft ausgebreitet haben. Letztlich waren es diese Irrtums-Memplexe, denen die Anwälte folgten, als sie die Scheidung zu einem GAU (Größten Anzunehmenden Unfall) umformten. Beide waren wahrscheinlich überzeugt, das Beste für ihre Mandanten zu tun, aber eben das war das Irrtums-Mem. In Wahrheit fügten sie ihren Mandanten schweren Schaden zu und verdienten daran fürstlich.

 

PM: Ja, genau. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.

 

G: Herr Prof. Mertins, wir danken Ihnen sehr herzlich für das äußerst interessante Gespräch.

 

 

 

 

Prof. Dr. Winfried Panse, Soziologe & Dipl.-Kaufmann

im Interview

Einige Highlights zum Appetit-Machen auf das ausführliche Radio-Video finden Sie unter dem Video.

G (Die Gesprächspartner): Herr Professor Panse, Sie wurden vorgeschlagen für den

Rat der Gesundheits-, Lebensqualitäts- und Heal-The-World- Weisen

mit Zielrichtung Bundesregierung, UNO, Unternehmen usw.

Vorab: Was sagen Sie als Emotions-Spezialist zur Automobil-Industrie?

 

PP (Prof. Panse): Angst muss nicht immer negativ sein. Wenn unsere oberen Führungs-Kräfte in der Automobil-Industrie ein bisschen mehr Angst gehabt hätten, entdeckt zu werden, wären sie vielleicht ehrlicher gewesen.

 

G: Der weltberühmte Prof. Richard Dawkins bestätigt die von Ihnen betonte Wichtigkeit der Emotionen. Er hat diesbezüglich erinnert an den Begriff des Mems (Memory-Verhalten steuernder Gedächtnis-Inhalt). Meme und Memplexe lösen Emotionen und Verhalten aus. Hat ein Gnu ein Mem, ein Löwe könnte es fressen, so löst dieses Mem eine gesunde Angst aus. Unrealistische Meme können problematische Emotionen auslösen. Und die richtigen Anreize können bewirken, dass die realistischen Ängste z.B. im Unternehmen nicht Ausmaße erreichen, die problematisch werden.

 

PP: Wenn ich als Führungskraft sage: „Da haben Sie ja schon wieder einen Fehler gemacht…“, löse ich Ängste aus, die schon den destruktiven Bereich erreichen. Ich verlasse den Idealbereich der konstruktiven Angst, der Erfolgs-Zone, der Zone der kreativen Unsicherheit, die zur Kreativität motivieren kann. Sinnvoll ist also die gesunde Mitte zwischen dem „es sich nur noch gemütlich machen“ und destruktiver Angst.

 

G: Genau diese Zone der kreativen Unsicherheit bzw. konstruktiven Unsicherheit, was es vielleicht besser trifft als konstruktive Angst, - diese Zone der kreativen konstruktiven Unsicherheit treffen wir zielsicher mit innerbetrieblichen Ranglisten.

Der Mitarbeiter möchte nicht absteigen, lieber ein wenig aufsteigen, kann sich bei den Vorderen der Rangliste eine Scheibe abgucken, kommt aber nicht in den Bereich der destruktiven Angst.

Generell kostet es einen gewissen Aufwand, saubere Messgrößen für den Arbeits-Erfolg und damit für die Ranglisten-Platzierungen zu schaffen. Genauso kostet es, Vergleichbarkeiten zu schaffen mit Tandems-Systemen oder gar der Aufspaltung eines Unternehmens (-Teils) in 2 miteinander in Wettbewerb stehende Unternehmen (s-Teile), aber so ist es möglich, Leistungen fair zu vergleichen, faire Ranglisten zu erstellen und dadurch steigt die Effizienz so stark an, dass die Kosten wieder mehr als eingebracht werden.

Ein Beispiel ist: Unternehmen Gastronomie-Kette: Wenn jede Filiale jahrelang von dem gleichen Geschäftsführer geleitet wird, fehlt der Unternehmens-Leitung jegliche Vergleichs-Möglichkeit und sie kann keine Rangliste der Geschäftsführer erstellen, - und vielleicht fangen die Geschäftsführer an, in die eigene Tasche hinein zu wirtschaften.

Wenn aber innerhalb einer Stadt jeder Geschäftsführer seine Filiale nur ein Jahr betreut und dann fürs nächste Jahr einen Wechsel mit dem anderen Geschäftsführer vollzieht, dann kann die Unternehmens-Leitung sehen: Hoppla, jetzt, wo Geschäftsführer x neu ist, bringt die Filiale nach einiger Zeit mehr ein, und dort, wo y neu ist, wirft die Filiale etwas weniger ab, also muss x in der Rangliste vor y platziert werden. Das löst in y kreative konstruktive Unsicherheit aus und er sucht nach Ideen, sich zu verbessern.

Gelingt es y nicht, sich zu verbessern, bekommt z die Chance, y mal für ein Jahr zu ersetzen, wodurch man dann am Ende eine klare Ranglisten-Reihenfolge für x,y und z herausbekommt. Und vielleicht wird alles noch effektiver, wenn x mit z ein Tandem bildet und y mit w, denn dann entsteht ein konstruktiver Brainstorming-Effekt durch den Austausch von Berater und Entscheider. Und das Unternehmen kann am Ende sehen, ob der Berater vielleicht sogar sinnvollere Ideen zu Protokoll brachte als das, was dann der Entscheider tatsächlich umgesetzt hat... Ein weites Feld....

Zu einem anderen Aspekt: Prof. Richard Dawkins bekam Zweifel an unserem Gesellschafts-System bei seiner Scheidung. Beide wollten sich harmonisch scheiden lassen, waren aber durch das englische Gesetz gezwungen, jeder einen Anwalt zu nehmen, und die gingen wie häufig derart aufeinander los, dass das Paar litt und gezwungen war, die Anwälte reich zu machen. Da ahnte er, dass wir ein besseres Gesellschafts-System brauchen.

Und die Lösungs-Idee sprachen später Prof. Dr. Dr. med. Karin Michels, Dr. Helmut Hildebrandt und der Kinderarzt Christian Döring am Beispiel des Gesundheits-Wesens an und inspirierten zu dem Kern-Satz: Warum nicht den Arzt belohnen, wenn ich nie krank werde, und etwas weniger belohnen, wenn ich chronisch krank werde oder bleibe? Wobei man bei allen Varianten solcher neuen Systeme durch wasserdichte System-Merkmale absichern muss, dass die chronischen Problem-Fälle dennoch eine hausärztliche Heimat behalten.

Was sagen Sie generell zu dem neuen Belohnungs-Modell?

 

PP: Da sind wir überein.

 

G: Prof. Dr. Friedemann Schrenk, der TV-präsenteste Paläoanthropologe in Deutschland, Prof. Richard Wrangham, der wohl TV-präsenteste biologische Anthropologe, Prof. Dr. Volker Sommer, Prof. Dr. Eckart Voland, TV-präsente Evolutionsbiologen, Prof. Frans de Waal, der TV-präsenteste Biologe für Bonobos/Schimpansen, Prof. Kristen Hawkes, Prof. Sarah Blaffer Hrdy, TV-präsente Anthropologinnen und Prof. Burrhus F. Skinner inspirieren dazu, alle gesellschaftlichen Systeme als ökologische Nischen zu verstehen, in denen die Rahmen-Bedingungen und Anreize Memetische und Genetische Evolutionsprozesse auslösen.

In einer Skinner-Box dreht die Taube sinnlose Pirouetten, wenn sie dafür Futterpillen bekommt. Ähnliches kann auch im Unternehmen durch Fehlanreize ausgelöst werden und dem Unternehmen schaden. Setzt das Unternehmen hingegen bewusst wasserdichte positive Anreize, kommt es zum konstruktiven Handeln. Was halten Sie von dieser Idee?

 

PP: Die ist sehr vernünftig. Das Beispiel mit der Taube gefällt mir sehr gut.

 

G: In einer gesunden, fairen, leistungssportlichen Atmosphäre im Unternehmen würde die Führungskraft nur freundschaftlich sagen: „Wir suchen im Unternehmen einen Platz, der besser zu Ihren Talenten passt und wo Sie in den internen Ranglisten dann etwas höher platziert sein können.“ Und wenn in diesem Unternehmen kein passender Arbeitsplatz zu finden ist, kommt der Arbeits-Amt-Mitarbeiter, nimmt den Mitarbeiter an der Hand und geht zum Nachbar-Unternehmen und gibt keine Ruhe, bis der Arbeitnehmer einen neuen Arbeitsplatz hat, denn genau dann kann er unter den neuen Anreiz-Bedingungen in der Arbeits-Agentur richtig Karriere machen. So verhindert er Arbeitslosigkeit, statt sie zu verwalten.

 

PP: Die Stadtsparkasse macht gerade das, was Sie sagen, sie versucht Mitarbeiter wegen Filialen-Schließungen in anderen Banken unterzubringen.

 

G: Sie tut also das, was in Zukunft ein gesundetes Arbeitsamt mit den richtigen neuen Anreiz-Setzungen tun würde.

Es wird ja behauptet, das Beispiel Gesundheits-System könne auf alle anderen System ähnlich übertragen werden. Welches andere System sollen wir mal ansprechen?

 

PP: Das Bildungssystem.

 

G: Dort heißt, die richtigen neuen Anreize zu setzen, die Steuerleistungen der Absolventen zur Grundlage der Belohnungen aller Bildungs-Profis zu machen.

Eventuell erstellen dabei erfolgreiche, also in den zukünftigen Ranglisten wegen hervorragender Steuer-Leistung ihrer Absolventen weit oben geführte Professoren der letzten Studien-Semester Eingangs-Tests für die Studenten vorheriger Semester.

Usw. immer weiter runter bis zu den in der Rangliste höchstplatzierten Grundschul-Lehrern, die Schul-Eingangs-Tests entwickeln, so dass auch die KiTa-Mitarbeiterin schon eine erste Rückmeldung bekommen kann, ob sie auf dem richtigen Weg ist mit ihrem pädagogischen Stil, und nicht auf die erst viel später kommende Steuerleistungs-Rückmeldung warten muss.

Am Ende werden die Ranglisten-Positionen aus den Tests endkorrigiert durch die faktischen Steuerleistungen, wenn die ehemaligen Kinder dann in den Beruf gehen. So hat die KiTa-Mitarbeiterin die Chance, sich zu verbessern, sich von denen was abzuschauen, die in der Rangliste vor ihr stehen, und so ein wenig in der Rangliste nach oben zu klettern.

 

PP: Ja, und so bekommt die KiTa-Mitarbeiterin schon bald vielleicht 100 Euro mehr.

 

G: Genau. Herr Prof. Panse, wir danken Ihnen sehr herzlich für das Gespräch.

 

Nachtrag:

Bei der Gesundheits-Reform wurde vergessen, deutlich zu machen, dass eben die zukünftige Aufgabe des Hausarztes darin bestehen wird, alles präventiv-medizinische zu tun, was nötig ist, um den Gang zum Orthopäden unnötig zu machen. Hat der Versicherte trotz aller Präventiv-Bemühungen dennoch Schmerzen, geht er einfach zum Orthopäden, und der Hausarzt kommt nicht um entsprechende Abzüge herum. Das motiviert den Hausarzt dazu, zukünftig noch bessere Angebote für den Bewegungs-Apparat seiner Versicherten zu machen. Und der Orthopäde sollte auch möglichst wieder danach bewertet werden, ob seine Maßnahmen schnellen und bleibenden, dauerhaften Erfolg hatten oder ob sie das Problem eher noch vergrößerten.

Zu den Unternehmen:

Letztlich geht es darum, in Unternehmen Vergleichbarkeit zu schaffen. Tandem (das den Gruppen-Arbeits-Vorteil teilweise bringt, weil schon 4 Augen mehr als 2 sehen), Parallelisierung usw. bedeutet, dass am Ende mindestens 2 in Wettbewerb stehende Unternehmens-Teile, Unternehmen bzw. Mitarbeiter mehr Leistung erbringen, wenn sie wissen, dass es ein faires lockeres Wett-Rennen ist, das sie gerne gewinnen möchten.

Und genauso, wie jeder Sportler gerne in der Welt-Rangliste klettern möchte, möchten das dann auch die Mitarbeiter. Optimal wäre es also, dass jede Tätigkeit im Unternehmen mindestens von 2 Personen durchgeführt wird, deren Ergebnisse man vergleichen kann und die man in einer kleinen öffentlichen Rangliste führen kann. Tut man das nicht, wächst ständig die Ineffizienz im Unternehmen.

Das Beispiel, dass der Ingenieur innerhalb seines Bereiches befördert wird, ohne unbedingt Führungs-Kraft werden zu müssen, ist das Gleiche, wie wenn er als in der Rang-Liste Führender höhere Boni erhält als die anderen. Eben dann bekommt er immer mehr Spass an seiner Leistung. Die Rang-Liste bringt denjenigen gesunden Nerven-Kitzel, der der Zone der kreativen und konstruktiven Unsicherheit entspricht.

Wenn eine Führungs-Kraft Mitarbeiter erniedrigt, abwertet usw., dann tut sie das oft aufgrund von unrealistischen Irrtums-Memen. Also haben wir es in den Unternehmen keineswegs nur mit realistischen Emotionen zu tun. Aber richtig ist, dass man nicht von gesund oder krank sprechen sollte, sondern ausschließlich von realistisch und unrealistisch, von Wahrheit und Irrtum.

Wenn ein Waffen-Händler das Märchen von der angeblichen Angriffs-Lust der Nachbar-Gruppen verbreitet und der Mensch das glaubt, ist sein Kopf voll von Irrtums-Memen, die ihn dann dazu verleiten, dem Waffen-Händler dessen Waffen-Arsenal abzukaufen.

Weswegen wir unbedingt der bisherigen Rüstungs-Industrie und zukünftigen Friedens-Sicherungs-Industrie neue positive Anreize setzen müssen.

Bei dem im Gespräch angesprochenen Modell eines von Fehl-Anreizen korrigierten Privaten Kranken-Versicherungs-Schutzes sind zusätzliche Mechanismen erforderlich, um zu garantieren, dass auch die unliebsamsten Fälle auf jeden Fall eine hausärztliche Versorgung garantiert bekommen.

Z. B. muss, nachdem ein Versicherter auf Anregung des Haus-Arztes zweimal den Haus-Arzt gewechselt hat auf der Suche nach dem für ihn besten Hausarzt, der Versicherte von der Versicherung in die Gruppe derer aufgenommen werden, die von der Versicherung aus auf die Haus-Ärzte der Umgebung gerecht zufalls-verteilt werden und um die der Haus-Arzt sich dann kümmern muss.

Denn schließlich muss jeder Haus-Arzt sich auch um einige Problem-Fälle kümmern, und das wird bei einem guten Arzt dennoch ein sehr gutes Gesamt-Einkommen übrig lassen.

Insgesamt ist das angesprochene Modell eines der schlechteren Modelle, es hat nur den Vorteil, dass es sofort jetzt ohne jegliche Reformen schon angewendet werden könnte. Jede Praxis könnte es direkt anwenden, solange sie auf dem (eventuell notarlich oder anwaltlich kontrollierten) Konto noch diejenigen Beträge zurückhält, die schlimmstenfalls noch als Selbst-Beteiligungs-Zahlungen für die Patienten anfallen können.

 

 

 

 

Prof. Dr. Spyridon Paraskewopoulos, Volkswirt

im Interview

 

(Vorwort: Nachdem all die eindeutig notwendigen Reformen durchgeführt sein werden, wird sich danach auch bei den dann völlig veränderten Bedingungen immer noch die Frage stellen: Führt mehr Druck und Härte zu mehr Arbeits-Bereitschaft für die Gemeinschaft oder das Hereinholen in die Gemeinschaft und Aufwerten durch ein Grundeinkommen tatsächlich messbar zu mehr Arbeitsbereitschaft? Bei den vorgeschlagenen und aktiven Weisen findet sich die ganze Bandbreite der Sozialstaats-Modelle, was eine hoch-differenzierte Diskussion verspricht.  Von "Kein GE=Grund-Einkommen wegen der Sorge, eventuell Fehl-Anreize zu setzen" bis zu den 1250 € schon ab Geburt von Prof. Dr. Spyridon Paraskewopoulos wie gleich unten im Radio-Video vorgestellt, - mitsamt einer Diskussion der Bevölkerungs-Politik.

Dazwischen liegen solche Sozialstaats-Modelle wie z.B.:

 

Vorläufiges Diskussions-Papier Sozialstaats-Modell 4:

# Zum Zwecke der Stärkung der Wirtschaft Entsendung so vieler Behörden-Mitarbeiter wie möglich in die Wirtschaft. Um diese Mitarbeiter frei zu bekommen, ein GE von etlichen hundert Euro, das automatisch an alle und an ihre Kranken- und Pflege- (und eventuell neu:) Rechts-Schutz-Versicherungen überwiesen wird plus neu: Freies Wohnen für die, die es brauchen.  

1. Das GE gibt den Menschen ihre Würde wieder zurück, niemand muss Bittsteller oder Bettler sein, niemand muss seine Arbeits-Kraft vergeuden für nervige Behörden-Gänge, jeder kann stattdessen in der zukünftigen guten Gesellschaft mitarbeiten, sich engagieren usw.

2. Das GE gibt den Menschen entspanntes Urvertrauen, dass nichts passieren kann, das Geld zum Essen ist immer schon auf dem Konto und die Kranken- und Pflege-Versicherung ist schon bezahlt (und mein Haus-Anwalt kann mich schützen), - destruktive Ängste werden vermieden.

3. Da ein Recht auf sofortiges vollmöbliertes Wohnen in Zukunft vom Wohnungs-Amt hundertprozentig garantiert sein wird, erwächst auch diesbezüglich entspanntes Urvertrauen, das Leben spielt sich ab in der Zone der kreativen konstruktiven Unsicherheit, ist ein sportlicher Wettbewerbs-Spaß frei von destruktiven Ängsten.

# Kleiderkammern, frühere Tafeln, frühere Sozial-Kaufhäuser, frühere Behinderten-Werkstätten, frühere Obdachlosen-Einrichtungen usw. werden auf Staats-Kosten in attraktive, optisch neutrale Second-Hand-Shops und Firmen (für ehrenamtliches Arbeiten) umgewandelt, in denen für kleinstes Geld schickste Kleidung, Spielsachen, Schul-Bedarf erhältlich sind bzw. Spielsachen, Kleidung, Dinge, die das Wohnungs-Amt für Wohnungs-Einrichtungen benötigt usw. hergestellt bzw. repariert oder gereinigt werden (Betten usw.).

Beim Bezahlen legt man sein Kärtchen vor, das automatisch vom Finanz-Amt zugeschickt wird als Beleg darüber, dass man über keine oder nur kleine ZE= Zusatz-Einkommen verfügt.

Der Neuwaren-Markt darf davon nur so wenig wie möglich beeinträchtigt werden.

# Niemand soll ohne Arbeit sein.

Arbeits-Agentur-Mitarbeiter und Sozial-Arbeiter erhalten fürstliche Prämien (zusätzlich zu einem kleinen Basis-Gehalt) für jeden Obdachlosen, Bettler, Arbeitslosen, von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen usw., den sie buchstäblich an der Hand nehmen und dauerhaft in Wohnung plus ehrenamtlicher oder bezahlter Arbeit untergebracht haben, bei möglichst geringen diesbezüglichen Ausgaben. Wobei selbstverständlich das Unterbringen in bezahlter Arbeit eine höhere Prämie bedeutet, die auch davon abhängt, welches Gehalt der Arbeit-Geber nach der Probezeit zu bezahlen bereit ist und wie lange das Arbeitsverhältnis währt.

Falls ein Basis-Gehalt für Job-Center-Mitarbeiter rechtlich nicht möglich ist, helfen die neu eingeführten Mitarbeiter-Ranglisten und kleinere Prämien, die Mitarbeiter ganz anders als früher zu motivieren.

Jeden Morgen wird der Arbeitslose vom Mitarbeiter des Jobcenters abgeholt, der die Fahrscheine für die gemeinsame Fahrt zu potentiellen (ehrenamtlichen oder bezahlten) Stellen bezahlt. Dort wird völlig flexibel ausgehandelt, unter welchen Konditionen der Arbeitslose gleich oder morgen anfängt. Wenn gar nichts anderes hilft, bezahlt das Arbeits-Amt das Unternehmen dafür, dem Arbeits-Suchenden eine Chance zu geben. Am nächsten Morgen gleiches Vorgehen, und am Abend erhält der neue Mitarbeiter vom Betrieb das Fahrtgeld für die Heim-Fahrt und den nächsten Tag, egal ob ehrenamtliche Arbeit oder unentgeltliche Probezeit oder bezahlte Arbeit.

So dürfte zu schaffen sein, dass jeder Mensch arbeitet, auch jeder Kranke und Behinderte gemäß seinen eingeschränkten Möglichkeiten. Ausnahmen könnten nachgewiesene Menschheits-dienliche Tätigkeiten oder das Arbeiten an Karrieren usw. zu Hause sein.

# Bis alle Arbeitslosen, Bettler usw. vollständig in Arbeit sind, können die frei gewordenen Behörden-Mitarbeiter statt in die Wirtschaft vorübergehend in diese Aufgabe, in die sozial-arbeiterischen Tätigkeiten und das Wohnungs-Amt entsendet werden.

# Einige der Weisen stehen für TV-Nahrungs-Zubereitungs-Sendungen zur Verfügung, die in verschiedensten Sprachen synchronisiert jeden Menschen erreichen und die verschiedene Stile aufzeigen, wie lange Babies gestillt werden sollten, wie Kinder ernährt werden sollten und wie Erwachsene sich gesund ernähren können und dafür allerhöchstens 140 E benötigen. Plus (nicht mehr Einkommens-bezogene, sondern pauschale und nicht mehr familien-bezogene) Versicherungs-Beiträge  = GE ab 18 Jahren.

Je nach dem, wie hoch am Ende die pauschalen Versicherungs-Beiträge ausfallen und ob das Wohnungs-Amt kostenlos die Wohnung stellt, bedeutet das also in der Gesamt-Summe ein GE von etlichen hundert Euro.

(Aufgrund der unzähligen Fehl-Anreize in allen sozialen Bereichen machten Menschen automatisch die größten Karrieren, die dem Irrtum anhingen, man müsste mit so wenig Geld verhungern (statt dessen wird man damit kerngesund und schlank) oder man müsse eine soziale Teilhabe finanzieren. Denn dieser Irrtum führte automatisch zur Einstellung neuer Mitarbeiter, weil mit solchen Irrtümern Dauer-Kunden durch Verwöhnung verführt wurden zur Inaktivität, und damit letztlich ferngehalten wurden von echter gesellschaftlicher Teilhabe. Und dann wurden solche Irrtums-Träger zu Vorgesetzten der neuen Mitarbeiter, die das wachsende Heer der Ausgegrenzten zu verwalten hatten.

Und da bisher aufgrund der Fehl-Anreize extrem viel Betrugs-Bio existiert, ist das teurere Bio vermutlich noch keine wirklich gesündere Alternative. Und krankmachende Drogen aller Art von Alkohol, Zigaretten bis Geschmacks-Drogen zu bezahlen, darf nicht mehr Aufgabe eines gesunden Sozial-Staates sein.)

# Kinder steigern die Lebens-Qualität und sollten von ZE finanziert werden.

Aus dem Text unter dem Video unten Diskussions-Vorschläge zur Bevölkerungs-Politik: Die bisher oft völlig kinderlos bleibenden Professorinnen, Akademikerinnen, gut qualifizierten Frauen werden wie alle ZE-Bezieherinnen, sobald sie ein Baby bekommen, völlig steuerfrei gestellt. Väter erhalten keine Steuer-Freibeträge. Das Kinder-Geld wird ersetzt durch das GE für Kinder.

Außerdem bietet der Staat den ZE-Bezieherinnen völlig kostenlos Kinder-Sekretär/innen zur Auswahl an, die am Arbeitsplatz mal das Baby betreuen, mal z.B. Diktate aufnehmen, mal im Betriebs-Kinder-Garten arbeiten usw.

Der Arbeitgeber bekommt vom Staat einen supermodernen Betriebs-Kinder-Garten eingerichtet und Ausgleichs-Zahlungen, weil die Mitarbeiterin ja manchmal durch ihr Kind etwas abgelenkt sein wird.

 

Weiter mit dem GE für Kinder:

Eine Staffelung wird erarbeitet, wie hoch das GE für Neugeborene bis 17-Jährige gestaffelt wird.

Einige Euros beim Baby, um den Nahrungs-Mehrbedarf der stillenden Mutter auszugleichen. Alle paar Jahre erfolgen automatische Erhöhungen in Richtung des GE für Erwachsene. Ist die Mutter verstorben oder ist bewiesen, dass sie nicht stillen kann, gilt eventuell eine andere Staffelung. Plus die automatische Überweisung der Versicherungs-Beiträge.

Schul-Ausflüge, Schul-Essen und ähnliche Dinge werden grundsätzlich durch die Schule finanziert. Eltern dürfen für Kinder keine Zusatz-Ausgaben mehr tätigen müssen. (Schul-Essen wird vom GE des Kindes abgezogen.)

# Ein Recht auf eine vollmöblierte Wohnung (einschließlich Heiz-Kosten, Strom und Wasser (maximal bis x Euro pro Erwachsenem bzw. Kind je nach für die Wohnung erhobenen Erfahrungs-Werten, so dass die Motivation zum Energie- und Wasser-Sparen voll wirksam wird, weil alles über den festgesetzten Werten selber bezahlt werden muss), Festnetz-Telefon, Fernseher oder vielleicht zukünftig Internet (?), Staubsauger, Dusche, WC, Spüle, Kühlschrank, Herd, Schrank, Bett plus Bettwäsche usw., Mindest-Bedarf an (Koch-) Geschirr, Heiz-System)

und die Pflicht zur Wohnung werden eingeführt, wobei alles, was das Wohnungs-Amt (zu-) gekauft hat, Staats-Eigentum bleibt.

Die Ranglisten-Positionen, Belohnungen usw. der Wohnungs-Amt-Mitarbeiter werden umso besser, je besser die Wohlfühl-Noten und Gesundheits-Kosten-Daten der Mieter und derer Nachbarn ausfallen und je kleiner die dafür entstandenen Kosten sind.

# Alles, was menschen-unwürdig, einer Sozialen Marktwirtschaft nicht würdig ist und dem Tourismus schwer schadet, wird untersagt: Alle Tafeln, jegliches Betteln, Reingreifen in Müll-Behälter (nach Flaschen oder das "Containern"), wildes Kampieren, Hausen, Lagern, Schlafen im obdachlosen Kontext, belästigender Alkohol-Konsum, Obdach-Losigkeit, (vielleicht sollte der Staat Gebiete zur Verfügung stellen für diejenigen, die völlig frei leben wollen, aber dann bitte ohne Belästigung und damit Einschränkung der Freiheit der anderen?), Obdachlosen-Zeitungen, jegliches Belästigen, belästigendes Ansprechen, Geruchs-Belästigung z.B. durch verkotete Kleidung (Messgerät), usw. Ein neuer Belästigungs-Paragraph mit strengen Strafen wird eingeführt.

# Jeden Morgen sprechen Sozial-Arbeiter (und bei Bedarf Polizisten) alle an, die sich nicht an die neuen Gesetze halten, geben die Personalien an einen Zentral-Computer durch,  begleiten sie zum Duschen und Neu-Einkleiden und führen sie Wohnungs-Amt und Arbeitsagentur zu. Beim zweiten Mal erfolgt die Straf-Anzeige.

# Um Betrug und Mißbrauch durch Phantasie-Mieten, die sich Mieter und Vermieter teilen, auszuschließen, muss bedauerlicherweise das Wohnungs-Amt die Begutachtung und das Management (einschließlich der Mindest-Möblierung) des allereinfachsten Wohnraumes übernehmen und den Mietpreis in Absprache mit dem Vermieter festsetzen (unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Vermieter ja den Aufwand der Vermieter-Arbeit einspart und auch keinerlei Leerstands-Miet-Ausfall-Zeiten mehr zu befürchten hat, da ja das Wohnungs-Amt die Wohnung als zuverlässiger Dauer-Mieter übernimmt und selber untervermietet).

Ein Veto gegen Mieter kann der Vermieter nur einlegen, wenn es sich um Zimmer innerhalb seiner Wohnung handelt oder andere Konstellationen, wo ein sehr persönlicher Kontakt zum Vermieter entsteht.

Überall, wo der Staat bisher die Miete einer Einfachst-Wohnung bezahlt, übernimmt das Wohnungs-Amt sofort den Mietvertrag mit neu ausgehandelten Konditionen, siehe oben.

# Hat das Wohnungs-Amt dennoch zu wenig Wohnungen zur Verfügung, werden ein paar weitere etwas bessere Wohnungen zusätzlich angemietet und auch als Sicherheits-Polster bereitgehalten. Damit realisiert das Wohnungs-Amt das neue Recht auf Wohnen und bietet einen 24-Stunden-Sofort-Service: Garantiert sofort einziehen.

# Wohnungs-Suchende, die nur über das GE verfügen und nur winzige ZE erzielen, gehen (eventuell mit ihrem Kärtchen vom Finanzamt) zum Wohnungs-Amt, wo sie im Computer in allen Stadtvierteln und Regionen Zimmer bis Wohnungen, im Notfall Hotel-Zimmer, finden (ohne Hinweis auf die Grösse, sondern nur mit Hinweisen wie: Für 2 Erwachsene und 2 Kinder plus Haustier, - und ohne Ausweisung des Mietpreises, den ja automatisch das Wohnungsamt an den Vermieter überweist), -  und man begleitet sie dann gleich in ihre neue Wohnung.

# Drängen sehr viele Menschen in die Städte, muss das Wohnungs-Amt den Sozial-Wohnungs-Bau einfachsten Wohn-Raumes ankurbeln. Wobei, nachdem die Fehl-Anreize unwirksam geworden sind, die Menschen sich vielleicht wieder viel mehr Richtung Land bewegen werden.

# Falls ein größeres ZE erzielt wird, dürfte sich hoffentlich jeder, nachdem er einige Monats-Mieten als Sicherheit angespart hat, eine bessere Wohnung auf dem freien Wohnungs-Markt suchen, was weitere Regelungen überflüssig machen würde.

Falls das nach 6 Monaten nicht klappt, müsste durch das Wohnungs-Amt ein Prozentsatz der Miete (1-100%) vom ZE eingezogen werden. Vielleicht sollte bei kleinen ZE z.B. die Hälfte beim Arbeitenden verbleiben.

# Schwarzarbeit müsste deutlich strenger bestraft werden, damit das Wohnungs-Amt über das Finanz-Amt auch auf alle ZE Zugriff hat.

# Zukünftig wird von staatlicher Seite dringendst jedermann angeraten, Reserven anzusparen für die Zeit einer (aufgrund der neuen Anreize für Jobcenter-Mitarbeiter sehr seltenen und kurzen) Arbeits-Losigkeit, falls die mal nicht sofort verhindert werden kann durch die höchst motivierten Arbeits-Agentur-Mitarbeiter und Sozial-Arbeiter.

Kann jemand trotz der Anspar-Empfehlung dennoch die Wohnung nicht mehr bezahlen, führt das Wohnungs-Amt den Umzug in einer Weise durch, dass niemand den Unterschied zwischen einem gewerblichen Umzug und dem des Wohnungs-Amtes erkennen kann, z.B. durch Miet-Transporter und neutrale Kleidung.

# Weil sie durch die viel aktiveren Arbeits-Agentur-Mitarbeiter und deren persönliches Begleiten jedes von Arbeits-Platz-Verlust Bedrohten zum nächsten Arbeitsplatz überflüssig werden, werden Arbeitslosen-Versicherungen eingespart. Sobald alles gut läuft, werden die angehäuften Gelder an die Einzahler zurückgezahlt oder dem Wohnungs-Amt zugeführt, das ja die alte Arbeitslosen-Versicherung ersetzt und die Rettung darstellt, falls jemand zuwenig angespart hat.

Nachdem dieses Beispiel das Spektrum der Vorschläge zum Sozial-Staat, die im Rat kontrovers diskutiert werden sollen, verdeutlicht hat, nun zum Vorschlag eines höheren GE, und zum Thema Bevölkerungs-Politik:

 

Einige Highlights zum Appetit-Machen auf das ausführliche Radio-Video finden Sie unter dem Video.

G (Die Gesprächspartner): Herr Professor Dr. Spyridon Paraskewopoulos, Sie wurden vorgeschlagen für den

Rat der Gesundheits-, Lebensqualitäts- und Heal-The-World- Weisen

mit Zielrichtung Bundesregierung, UNO, Unternehmen usw.

Wo sehen Sie dringenden Reform-Bedarf?

 

PP (Prof. Dr. Spyridon Paraskewopoulos): Ich würde ein bedingungsloses Grund-Einkommen vorschlagen.

 

G: Also nach dem Motto: Wollen Milliardäre und Millionäre auch viel mehr Lebensqualität, viel mehr Gesundheit und viel mehr Sicherheit, funktioniert das leider nur, wenn es alle bekommen.

Es ist nicht möglich, dass wir neue Anreize für die Medizin schaffen zur Erforschung von viel mehr Gesundheits-Erhaltungs-Wissen nur für Milliardäre. Nur wenn alle Millionen Forscher zusammen in Richtung Gesundheits-Förderung forschen, bekommt auch der Milliardär die beste Hilfe.

Wenn, dann müssen wir es also für alle machen.

Und dann werden durch die neuen Anreize auch alle Konzern-Gewinne abhängig von den Wohlfühl-Noten und Gesundheits-Kosten-Daten der Kunden, und dann werden die Konzerne darauf drängen, dass die Armen nicht mehr leiden müssen.

Und da empfehlen Sie den Weg Grund-Einkommen?

 

PP: Ja, genau. Außerdem wären die Milliardäre viel besser geschützt vor Entführungen, Attentaten, Revolutionen oder Überfällen, sie könnten sich wieder völlig frei bewegen ohne Security, wenn die Armen nicht mehr leiden würden und nicht mehr so gefährlich wären.

Und wir müssen Anreize so neu setzen, dass wir wieder mehr Kinder bekommen.

 

G: Wir haben die vorgeschlagenen Wissenschaftler so verstanden, dass ihnen am ehesten entsprechen würde, wenn z.B. die oft völlig kinderlos bleibenden Professorinnen, Akademikerinnen, gut qualifizierten Frauen, sobald sie ein Baby bekommen, völlig steuerfrei gestellt werden.

Außerdem bietet ihnen der Staat völlig kostenlos Kinder-Sekretär/innen an, die am Arbeitsplatz mal das Baby betreuen, mal z.B. Diktate aufnehmen usw.

Der Arbeitgeber bekommt vom Staat einen Betriebs-Kinder-Garten eingerichtet und Ausgleichs-Zahlungen, weil die Mitarbeiterin ja manchmal durch ihr Kind etwas abgelenkt sein wird.

So müssen sich unsere leistungsfähigen Frauen nicht entscheiden: Karriere oder Kind, sondern können sich völlig frei entscheiden: Kind und Karriere, oder Kind und Teilzeit, oder nur Karriere ohne Kinder, oder nur Kinder ohne Karriere.

 

PP: Genauso wie Sie will ich die völlige Entscheidungs-Freiheit für die Frauen. Ich betone nur stärker den ungeheuer großen emotionalen Gewinn für die Frau im Mutter-Glück, das z.B. bei meiner Frau nie aufgehört hat und wahrscheinlich bis zum Lebensende weiter geht. Es gibt eben nicht-materielle Werte und materielle Werte. Und haben Frauen das Grundeinkommen, werden sie sich die nicht-materiellen Werte, das emotionale Mutter-Glück gönnen.

 

G: Ein Vorschlag ist auch noch, dass die Mütter ab dem Tag, an dem die Kinder anfangen, Steuern zu zahlen, einen Prozent-Anteil davon abbekommen als Dankeschön für die hervorragende Erziehungs-Leistung.

 

(Journalistin alleine:) Darüber würde ich mich in der Rolle einer Mutter sehr freuen. Mir und dem Professor gefällt aber nicht, dass die Frau vielleicht unter den moralischen Druck gesetzt werden könnte: Du bekommst doch eine Kinder-Sekretärin usw. gestellt, also arbeite doch weiter.

 

PP: Das sehe ich ähnlich.

 

G: Wo wir uns aber alle völlig einig sind, ist, dass wir den Frauen völlige Entscheidungs-Freiheit ermöglichen wollen.

 

PP: Ja, da sind wir uns einig.

 

G: Herr Prof. Dr. Spyridon Paraskewopoulos, wir danken Ihnen sehr herzlich für das Gespräch.

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